Corona-Soforthilfe-Programm Hessen - Details

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Soloselbständige und Handwerksbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten; Teil-

zeitbeschäftigte Mitarbeiter sind dabei anteilig anzurechnen. Der Hauptsitz des antragstellenden

Betriebes muss in Hessen liegen.

Was wird gefördert?

Die Förderung besteht aus einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss. Der Zuschuss wird

ausschließlich Betrieben gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in eine existenzge-

fährdende wirtschaftliche Schieflage oder massive Liquiditätsengpässe geraten sind und die diesen

Engpass nicht durch sonstige Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können. Liquiditätsengpässe,

die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

In welcher Höhe wird gefördert?

Die Soforthilfe des Landes Hessen ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt inklu-

sive der vom Bund bereitgestellten Mittel:

- 10.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten

- 20.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigten

- 30.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen, werden also entsprechend ihrer Ar-

beitszeit anteilig berücksichtigt.

Die Förderung ist zudem begrenzt auf die Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-

Krise verursacht wurde. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz

(IfSG) sowie Versicherungsleistungen wegen Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall wer-

den auf den Zuschuss angerechnet.

Wie ist die wirtschaftliche Notlage bzw. der massive Liquiditätsengpass nachzuweisen?

Die aufgrund der Corona-Pandemie entstandene wirtschaftliche Notlage bzw. der massive Liquidi-

tätsengpass sind durch eine eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Die Bewilligungsbehörde

behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhält-

nisse vor.

Wie funktioniert das Antragsverfahren?

Anträge auf die Soforthilfe sind an das Regierungspräsidium Kassel zu richten. Die Antragstellung

erfolgt online unter www.rpkshe.de/coronahilfe. Die Antragstellung wird - je nach techni-

scher Verfügbarkeit - frühestens ab Freitag, den 27. März 2020, eventuell auch erst ab kommen-

den Montag, den 30. März 2020 möglich sein.

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